Aktuell

Hebfeier am 30.08.2019

Pullacher Familienfest

Pullach (ur) – Spiele, Spaß und Spannung – beim Pullacher Familienfest der fünf Ortsvereine kamen Alt und Jung auf ihre Kosten. Viele Familien mit Kindern nutzten das schöne Wetter und verbrachten einen geselligen Tag vor dem Pullacher Feuerwehrhaus.

Die fünf Pullacher Ortsvereine hatten unter der Regie vom Vorstand des SC Pullach 03, Hans Zurl, ein umfangreiches Programm vorbereitet. Nachdem der erste Termin im Mai wegen schlechtem Wetter abgesagt werden musste, waren die Verantwortlichen froh, als am Samstag die Sonne auf Pullach schien. Früh morgens wurde aufgebaut und pünktlich um 11 Uhr kamen die ersten Familien und der Platz vor dem Feuerwehrhaus füllte sich zusehends. Weit sichtbar lud eine Hüpfburg den ganzen Tag über viele Kinder zum Toben ein. Genauso frequentiert war das Bobbycar-Rennen, bei dem die Kinder ihre Geschicklichkeit u.a. mit Tretbulldogs unter Beweis stellten. Zielsicherheit war auch beim „Löschen am Brandhaus“ gefragt. Hier konnten die Kinder mit einem kleinen D-Strahlrohr ihre ersten Erfahrungen als aktive Feuerwehreinsatzkräfte sammeln. Was dazu nicht fehlen durfte: das Feuerwehrfahrzeug der FF Pullach durfte natürlich auch besichtigt werden.

Im Laufe des Tages liefen immer mehr geschminkte Kinder auf dem Platz umher. Zuvor wurden ihnen fantasievolle Gesichter beim Kinderschminken gezaubert. Am Nachmittag war für viele Kinder das Ponyreiten eine große Attraktion. Ein Tischfußballspiel und weitere Spiele aus dem Spielmobil des Kreisjugendrings ließen bei den Kindern erst recht keine Langeweile aufkommen. Eine gute Treffsicherheit konnte von den Kindern mehrmals unter Beweis gestellt werden. Ganz ungefährlich beim Schießen mit einem Lasergewehr und bestens betreut beim Blasrohrschießen auf dem Schießstand der Altschützen. Die Fußballer des SC Pullach 03 hatten eine Wand zum Torwandschießen aufgebaut. Ob für die Feuerwehrler beim Löschen, für die Schützen oder für die Fußballer, viele Kinder zeigten mit ihrer hohen Treffsicherheit, dass hier ein toller Nachwuchs heranwächst.

Für meist Erwachsene gab es eine eigene Sportdisziplin. Ein mit Wasser gefüllter Maßkrug war diesmal nicht zu stemmen, sondern auf einer speziellen Holzbahn gefühlvoll zu schieben. Das eine oder andere Mal war dabei einfach zu viel Kraft im Spiel und der Krug schoss weit über das Ziel hinaus.

Ein Höhepunkt des Tages war eine Brandlöschvorführung. Robert Gsinn aus Bad Feilnbach demonstrierte sehr eindrucksvoll, mit ausreichendem Sicherheitsabstand der Zuschauer, wir gefährlich es ist, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. Eine riesige Stichflamme schoss in den Himmel. Nahestehende Personen würden dabei schwerste Brandverletzungen erleiden. Anschließend zeigte er auf, wie z.B. mit einem einfachen Backblech ein Topf mit brennendem Fett ganz gefahrlos gelöscht werden kann. Nachdem Erwachsene es selbst ausprobiert hatten, konnten auch Kinder, bestens geschützt von R. Gsinn, die Methode testen. Der jüngste Tester war dabei ganze vier Jahre alt, kinderleicht löschte auch er das Feuer. Anschließend gab es  noch ausreichend Gelegenheit, die Brandbekämpfung mit Feuerlöschern zu üben.

Bei den vielen Aktivitäten und bei schönstem Wetter blieb für die Besucher Hunger und Durst nicht aus. Ob an der Grillstation oder beim Kaffee und Kuchenstand, wie in Pullach üblich, wurden alle Gäste bestens versorgt. So wurde es für viele Familien ein sehr kurzweiliger und erlebnisreicher Tag, der teilweise bis in den Abend hinein dauerte.

Besonders freute es die Vorstände der Altschützen, des Trommlerzuges, des SC Pullach 03, des Rauchclubs und der Freiwilligen Feuerwehr, dass nicht nur Pullacher Familien den Weg zum Familienfest fanden. Viele Familien aus der Umgebung waren gekommen und verbrachten eine lange Zeit in Pullach. Für die Verantwortlichen der beste Beweis dafür, dass sie wieder ein sehr gelungenes Familienfest durchgeführt haben.

Bürgerfest 2019

Schee wars!

Vorstandsklausur

Pullach (ur) – Die im März diesen Jahres neu gewählte Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Pullach zog sich jetzt zu einer Vorstandsklausur zurück. Ziel der Tagung war es, die Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft und Zukunftsthemen des Feuerwehrvereins in Ruhe zu diskutieren und festzulegen.

Satzungsgemäße Aufgabe des Feuerwehrvereins ist es, die Aktive Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr zu unterstützen, insbesondere durch die Werbung und das Stellen von Einsatzkräften. Neben den durch das Vereinsrecht vorgegebenen Aufgaben gibt es somit eine ganze Reihe von weiteren Aufgaben, die durch die Vorstandschaft zu bewältigen sind. Um die gemeinsame Aufgabenbewältigung innerhalb der Vorstandschaft für die Dauer der Wahlperiode von sechs Jahren abzustimmen sowie um längerfristige Zukunftsthemen zu besprechen, bat der 1. Vorstand der Pullacher Wehr seine Vorstandsmitglieder zu einer Klausurtagung. Mit dem Stammhaus der Unternehmensberatungsfirma Stein 12 von Franz-Josef Nuß, im Priental zwischen Aschau und Sachrang gelegen, wurde dazu ein idealer Tagungsort gefunden. Ohne Störungen durch das Tagesgeschäft konnten die Teilnehmenden sehr engagiert und effektiv arbeiten, wobei sie an diesem Tag durch Herrn Nuß auch noch bestens betreut wurden.

Vorstand Ulrich Rose überraschte seine Vorstandskollegen zu Beginn mit einem Spiel. Mit Hilfe des Lernobjektes „Der schwebende Stab“ erfassten die Teilnehmer spielerisch, wie wichtig es in der Zusammenarbeit einer Gruppe ist, dass sich alle demselben Ziel verpflichtet fühlen. Aufgabe beim Lernobjekt „Schwebender Stab“ ist es, eine auf den Fingern liegenden Stab gemeinsam zum Boden zu führen. Die Finger müssen dabei zu jeder Zeit den Stab berühren. Genau hierin liegt die Schwierigkeit des Spiels. Da jeder Teilnehmer immer wieder seine Finger von unten gegen die Stange drückt, wandert sie zuerst nach oben anstatt, wie gefordert, Richtung Fußboden. Erst wenn jeder Spieler sein eigenes Ziel (mit den Fingern von unten die Stange berühren) dem gemeinsamen Ziel (die Stange gemeinsam zum Boden führen) unterordnet, wandert die Stange auch wirklich zum Fußboden. Im Seminarraum wurde von der Teilnehmern das Spiel reflektiert und die Erkenntnisse für die gemeinsame Vorstandsarbeit transferiert.

Bestens eingestimmt, ging es anschließend in die gemeinsame Vorstandsarbeit. Einer der Hauptpunkte war dabei die Aufgabenverteilung innerhalb der Vorstandschafft. Nach Auflistung der vielfältigen Aufgaben, wie z.B. Verbindung zu den aktiven Einsatzkräften, Mitgliederwerbung, Kontaktpflege zur Stadt Kolbermoor sowie zu anderen Organisationen und Vereinen, Presse- & Öffentlichkeitsarbeit, Feuerwehrhausreferent,  aber auch die verschiedensten Veranstaltungen im Vereinsjahr, wurden diese den Vorstandsmitgliedern zugeordnet. Die Zuordnung beinhaltet dabei auch die Verantwortung für die jeweilige Aufgabe. Die genannten Vorstandsmitglieder sind somit feste Ansprechpartner zu allen Fragen in dem jeweiligen Bereich.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war u.a. die mittel- und langfristige Weiterentwicklung des Feuerwehrvereins. Hier wurden Rahmenpunkte für den Mitgliederstatus beim Feuerwehrverein sowie für eine zu überarbeitende Satzung mit Geschäftsordnung festgelegt. Vor allem mit dem letzteren Punkt soll die Arbeit der Vorstandschaft effizienter gestaltet werden. Auch die Zeit nach der Fertigstellung des zur Zeit im Bau befindlichen Pullacher Feuerwehrgerätehauses wurde diskutiert. Die Vorstand hält eindeutig am jetzigen Feuerwehrhaus als Sitz des Feuerwehrvereins fest und damit auch an die weitere intensive Zusammenarbeit mit den anderen Pullacher Ortsvereinen.

Einige Informationen zu aktuellen Themen rundeten den Tag ab. Am Ende waren alle Teilnehmenden mit den Ergebnissen zufrieden und Vorstand Ulrich Rose dankte den Vorstandsmitgliedern für die sehr engagierte und konstruktive Arbeit an diesem Tag.

Vatertagsausflug 2019

 

 

 

Traditionell sattelten wieder einige sportliche Väter und Opas der Freiwilligen Feuerwehr Pullach ihre Fahrräder, um einen gemeinsamen Ausflug zum Vatertag zu starten. Heuer ging es ins Mangfalltal mit einem ersten kurzen Zwischenstopp in Vagen beim dortigen Burschenfest. Nach einer kurzen Stärkung und der Weiterfahrt bis zum Gutshof Niederaltenburg hinter Feldkirchen-Westerham kam die sportliche Herausforderung, der Anstieg aus dem Mangfalltal hinauf nach Kleinhöhenkirchen. Teilweise auf der direkten Route mit einem zweiten steilen Anstieg oder mit einem kleinen Umweg durch die Autobahnbrücke bei Weyarn wurde das Ziel Valley mit dem dortigen Brauereigasthof erreicht. Die Rückfahrt führte durch das goldene Tal zur Mangfall und wieder nach Pullach. Wichtig für die Verantwortlichen der Pullacher Wehr war es auch dieses Jahr wieder, dass neben aktiven Vätern auch ehemalige, bereits in den Feuerwehrruhestand verabschiedete Kameraden dabei waren. Auch sie sind noch eine wichtige Stütze im Feuerwehrverein. So ist in Pullach auch der jedes Jahr stattfindende Vatertagsausflug ein wichtiges Ereignis, zum gemeinschaftlichen Vereinsleben.

 

 

 

 

Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus

am 29.03.2019 war es endlich soweit

Nach langer Planungs- und Genemigungsphase konnte am Freitag endlich der symbolische Spatenstich für den Neubau unseres Gerätehauses erfolgen. 

Jahreshauptversammlung am 12.03.2019

Bei der 131.Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pullach wurde Ulrich Rose zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Auch einige hohe  Auszeichnungen und Ehrungen standen auf der Tagesordnung

Der bisherige Vorstand Josef Feuersinger konnte neben seinen Vereinsmitgliedern zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Der erste Bürgermeister der Stadt Kolbermoor Peter Kloo, dessen Stellvertreter Dieter Kannengiesser, Kreisbrandrat Richard Schrank, Kreisbrandmeister Rudolf Huber, Ehrenkreisbrandinspektor Klaus Hengstberger sowie  Abordnungen der Feuerwehren Kolbermoor und Bruckhäusl fanden sich zur Versammlung  im Feuerwehrhaus Pullach ein.

Nach einem kurzen Rückblick  ging er der Vorstand auf die in diesem Jahr anstehenden Veranstaltungen ein, wie etwa das für Mai geplante Familienfest, das von allen Pullacher Ortsvereinen gemeinsam veranstaltet wird.

Kommandant Josef Hofmann erläuterte in seinem Bericht die Anforderungen, die sich seine Mannschaft im Vergangenem Jahr zu stellen hatte. Von den 28 Einsätzen waren allein 16 technische Hilfeleistungen zu bewältigen Acht Mal wurde wegen Brandeinsätzen alarmiert. Die aktive Mannschaft besteht derzeit aus 46 Mitgliedern.

 

Der bisherige 1.Vorstand Josef Feuersinger stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung.

Zum neuen Vorsitzenden  der Pullacher Feuerwehr wurde ohne Gegenstimme Ulrich Rose gewählt. Rose ist kein Neuling im Vorstand. Er war bereits 24 Jahre als Schriftführer für den Verein tätig. Er freute sich über das Ihm entgegengebrachte Vertrauen und dankte seinem Vorgänger. Seine zukünftige Hauptaufgabe sieht er in der Unterstützung der aktiven Mannschaft.

 

Bürgermeister Peter Kloo erörterte in seiner Ansprache die Aktuelle Lage zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses.

Voraussichtlicher Baubeginn ist im April diesen Jahres.

 

Es folgten die Grußworte des Kreisbrandrates Richard Schrank, der besonders die stetig steigende Zahl unnötiger Alarmierungen z. B. durch mangelhaft  gewartete Brandmeldeanlagen bemängelte. Die Motivation der Einsatzkräfte und auch das Verständnis der Arbeitgeber leiden darunter erheblich.

Franz Wudy, Kommandant der Kolbermoorer Feuerwehr lobte die allzeit gute Zusammenarbeit mit der Ortsteilfeuerwehr.

Auch in Diesem Jahr wolle man einige gemeinsame Projekte realisieren.

Andreas Acherer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bruckhäusl überbrachte Grüße aus Tirol. Die Beiden Feuerwehren verbindet eine langjährige Freundschaft.

Als der scheidende 1. Vorstand Josef Feuersinger die Versammlung beendete wurde er mit minutenlangen ,stehendem Applaus für die in den letzten vier Jahren erbrachten Leistungen gewürdigt.

Ehrungen

Das Bild zeigt die Geehrten (v.l. KBR Richard Schrank, Kommandant Josef Hofmann, Uli Rose, Leo Schillinger, Georg Wagenstaller, Reinhold Schmid, Ernst Langer und Bürgermeister Peter Kloo

Geehrt wurden Ernst Langer und Reinhold  Schmid wurden für 25-Jährigen , Leo Schillinger und Georg Wagenstaller für 40-Jährigen aktiven Feuerwehrdienst. Ulrich Rose, der seit vielen Jahren neben seinem Aktiven Feuerwehrdienst mit großem Engagement zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen im Erste-Hilfe Sektor leitet, erhielt das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen, eine nur sehr selten vergebene, hohe Auszeichnung.

Martin Stadler nun Ehrenmitglied

Josef Feuersinger übergibt die Ernennungsurkunde an Martin Stadler

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pullach wurde Martin Stadler sen.  zum Ehrenmitglied ernannt.

Stadler trat 1966 im Alter von 16 Jahren der Pullacher Wehr  bei. 1997 übernahm er das Amt des 1. Kommandanten, das er 2006 aus gesundheitlichen Gründen niederlegen mußte.

Er war noch bis zum Jahre 2018 im Vorstand tätig. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst kümmert er sich als Wirte Referent mit großem Eifer gewissenhaft um die Organisation der Bewirtung des Feuerwehrhauses. Dem Verein steht er jederzeit mit seinem umfangreichen Wissens- und Erfahrungsschatz und auch mit tatkräftiger Hilfe zur Verfügung.

Tag der Wiederbelebung 2018

Pullach (ur) – Den weltweiten Tag der Wiederbelebung nutzte die Freiwillige Feuerwehr Pullach in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz zu einem Aktionsabend rund um die Lebensrettung. Allen Interessierten wurde die Technik der Wiederbelebung an Puppen demonstriert. Jeder Besucher konnte anschließend selbst die Wiederbelebung ausreichend üben. Die Verantwortlichen der Feuerwehr in Pullach waren sehr positiv überrascht. 32 Interessierte kamen an diesem Abend vorbei und übten sehr intensiv die wichtigsten Maßnahmen, um ein Menschenleben zu retten.

Dass das Herz plötzlich aussetzt, kann jedem Menschen passieren. Ob zu Hause, in der Arbeit, beim Feiern, beim Sport oder einfach mitten auf der Straße. Immer wieder fallen Menschen in eine Bewusstlosigkeit durch ein kritisches Ereignis am Herzen.   50.000 bis 100.000 Menschen erleiden jedes Jahr außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herztod. Bereits nach 3 bis 5 Minuten werden durch den in der Folge auftretenden Sauerstoffmangel die wichtigsten Organe wie Herz, Gehirn, Lunge und Nieren dauerhaft geschädigt. In Deutschland beginnen in nur 15 - 20 Prozent der Fälle Laien vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen. In den meisten europäischen Ländern liegt diese Rate deutlich höher. Dabei sind gerade die ersten drei bis fünf Minuten entscheidend, wenn ein Mensch wegen eines plötzlichen Herztodes zusammenbricht. Mit jeder Minute, die ein Mensch mit Herzstillstand unbehandelt bleibt, sinkt dessen Überlebenswahrscheinlichkeit um etwa zehn Prozent. Dabei braucht der Rettungsdienst im Durchschnitt ca. 8 Minuten, bis er nach dem Ereignis beim Patienten eintrifft. Für den Patienten oft zu spät. Nur ca. 10% der Betroffenen überleben. Viele Menschen könnten jedes Jahr in Deutschland zusätzlich gerettet werden, wenn Ersthelfer sofort mit einer Wiederbelebung beginnen würden. Es ist also eine Frage des beherzten Eingreifens von Passanten, ob der Patient die kritischen Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überlebt oder nicht. Jeder sollte daher die einfachen Maßnahmen zur Wiederbelebung eines Menschen kennen. Denn Helfen ist einfach und ein gerettetes Menschenleben ist unbezahlbar.  

 

Für Ulrich Rose, Gruppenführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Pullach und Ausbilder beim Bayerischen Roten Kreuz im Kreisverband Rosenheim war es deshalb ein Anliegen, diesen Tag der weltweiten Wiederbelebung zu nutzen und die doch einfachen Maßnahmen zur Wiederbelebung allen Interessierten zu demonstrieren. Auch die Verantwortlichen der Pullacher Wehr mit dem ersten Kommandanten Josef Hofmann und dem ersten Vorstand Josef Feuersinger waren sofort Feuer und Flamme für die Idee. Es gab keine feste Zeiteinteilung und kein festes Programm an diesem Abend. Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger konnten zwanglos zu jeder Zeit kommen. Was die Verantwortlichen besonders freute war das breite Altersspektrum der Interessierten. Von sehr jung, gerade mal Jugendliche, bis ins hohe Alter mit 84 Jahren war das Teilnehmerspektrum. Mit Hilfe eines Films und live an einem Wiederbelebungsphantoms demonstrierte Ulrich Rose immer wieder die lebenswichtigen Maßnahmen nach einem Herztod. Anschließend konnte Jeder an einem Phantom üben, die Möglichkeit wurde auch von allen Anwesenden ausgiebig genutzt. Von allen Anwesenden kamen lobende Worte für die Pullacher Wehr, dass sie die Möglichkeit zum Üben der Herz-Lungen-Wiederbelebung in zwangloser Atmosphäre ermöglicht hat.

Damit wurde das Ziel des Abends mehr als erreicht. Denn für Ulrich Rose ist eines wichtig: „Die meisten Menschen haben Angst, im Notfall etwas falsch zu machen. Diese Angst muss den Menschen genommen werden. Nichts tun ist keine Lösung", stellt er fest. Denn der Patient sei klinisch tot. Durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung kann man es ins Leben zurückholen. Die Herz-Druckmassage bewirkt, dass das Blut wieder zirkuliert und das Gehirn, das Herz und auch die anderen wichtigen Organe wieder Sauerstoff erhalten. Die Maßnahmen selbst sind relativ einfach.

Fällt eine Person leblos zu Boden, ist zunächst auf eine mögliche Gefahrenquelle, wie z.B. eine Stromquelle, zu achten. Ist diese Gefahr beseitigt, wird der Patient laut angesprochen und leicht an den Schultern geschüttelt. Ist der Patient nicht mehr ansprechbar (bewusstlos) sollte laut um Hilfe für eine Unterstützung gerufen werden. 10 Sekunden lang wird anschließend die Atmung kontrolliert. Über die Notrufnummer 112 ist der Rettungsdienst zu verständigen. Die Mitarbeiter der Integrierten Leistelle fragen alle notwendigen Daten beim Anrufer ab. Wichtig ist nun die dauernde Herz-Druck-Massage. Mit einer Frequenz von 100 – 120 Druckmassagen in der Minute wird auf den Brustkorb in der unteren Hälfte des Brustbeins gedrückt. Der Brustkorb sollte mindestens fünf Zentimeter tief gedrückt werden. Geschulte Helfer führen nach 30 Druckmassagen 2 Beatmungen durch. Diese Maßnahmen werden abwechselnd, bis der Rettungsdienst die Maßnahmen übernimmt, ausgeführt.

Für Eltern und Großeltern standen außerdem auch ein „Juniorphantom“ sowie ein „Säuglingsphantom“ zur Verfügung. An diesen konnten die richtigen Positionen für die Herz-Druck-Massage und die richtige Durchführung trainiert werden.

Zusätzlich gezeigt wurde im Pullacher Feuerwehrhaus die Anwendung eines sogenannten AED – Automatisierten externen Defibrillators. Steht so ein Gerät in der Nähe zur Verfügung, wie z.B. im Pullacher Feuerwehrhaus, kann ein weiterer Helfer dieses Gerät holen und einsetzen. Nachdem die Klebeelektroden auf dem Oberkörper des Patienten aufgebracht wurden, analysiert das Gerät die Herzaktivität und ermächtigt den Helfer bei vorhandener Notwendigkeit, einen Schock (Stromstoß) abzugeben. Anschließend wird wieder für 2 Minuten die bereits oben beschriebene Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgeführt. Auch diese Maßnahmen werden bis zur Übernahme durch den Rettungsdienst ausgeführt.

Wie „leicht“ diese Maßnahmen sind, zeigte ein junger Besucher an diesem Abend. Basti Seiffert aus Pullach unterstütze mit seinen 13 Jahren immer wieder andere Interessierte sehr engagiert dabei, die Maßnahmen richtig und in der korrekten Reihenfolge durchzuführen. Somit hat die Pullacher Wehr auch im Bereich der Wiederbelebung keine Sorgen, einen äußerst guten Nachwuchs aufzubauen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der Pullacher Wehr freute sich der Initiator der Aktion, Ulrich Rose, über einen sehr gelungenen Abend. Viele Interessierte frischten ihr Wissen und vor allem ihr Können über die Herz-Lungen-Wiederbelebung wieder auf und übten sehr bereitwillig an den Phantomen. Sie haben damit die Chance, im Notfall sofort richtig zu reagieren und ein Leben zu retten. Die Freiwillige Feuerwehr Pullach sagt allen Besuchern des Abends für ihr gezeigtes Engagement, um im Notfall richtig zu helfen, herzlichen Dank.

Bügerfest 2018

Bei schönem Wetter erfreuten sich wieder viele Gäste an unserer reichhaltigen Kuchen- und Gebäckauswahl.

 

Vielen Dank an die Pullacher Frauen, die wie jedes Jahr, mit ihren selbstgemachten Backwerken überzeugten.

Dorffest 2018

Dorffest 2018

Schee wars!

150-Jahr-Feier Freiwillige Feuerwehr Bad Aibling

Jahreshauptversammlung

Die neue Vorstandschaft: Michel Fritz , Hans Hirzinger, Josef Feuersinger, Daniel Schillinger, Dominik Tutschka , Josef Hofmann , Ernst Langer, Melanie Tschiche , Hermann Tutschka (v.l.)

Bei der 130. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pullach stand unter anderem die Neuwahl der beiden Kommandanten und die des 2. Vorstands auf der Tagesordnung.

 

Nachdem Vorstand Josef Feuersinger die Veranstaltung offiziell eröffnet hatte, begrüßte er neben seinen Vereinsmitgliedern die zahlreich anwesenden Ehrengäste.

Mit Herrn Peter Kloo, Herrn Dieter Kannengießer und Frau Dagmar Levin-Fietz, waren  alle drei Kolbermoorer Bürgermeister in Begleitung der Stadträte Dr. Berthold Suldinger, Florian Spannagel und Tobias Müller der Einladung ins Pullacher Feuerwehrhaus gefolgt. Des weiteren erschienen Kreisbrandrat Richard Schrank, Kreisbrandmeister Rudolf Huber, Abordnungen der Feuerwehren Kolbermoor und Bruckhäusl in Tirol sowie die Vorstände der Ortsvereine.

Nach dem Totengedenken erfolgten die Berichte der Vorstandschaft.

Josef Feuersinger erörterte in seiner Ansprache unter anderem den Mitgliederstand zum Jahresende 2017, der sich auf insgesamt 149 Mitglieder beläuft. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr wurden die wichtigsten Termine für 2018 verlesen. Neben zahlreichen Einladungen der örtlichen Vereine, steht die im Zuge des traditionellen  Dorffestes stattfindende 130-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Pullach am 23. Juni dieses Jahres auf dem Programm. Er bedankte sich bei den vielen Vereinsmitgliedern, die ihm bei Veranstaltungen immer zur Seite stehen und auch den Pullacher Frauen, welche den Verein in vielfältiger Weise tatkräftig unterstützen.

 

 

Kommandant Josef Hofmann steht eine aktive Mannschaft von 42 Männern und Frauen zur Seite. Es wurden im vergangenen Jahr 28, teils  sehr schwere und belastende  Einsätze bewältigt.

Zusätzlich zu den wöchentlich stattfindenden Übungen wurden zahlreiche Lehrgänge und Fortbildungen besucht. Auch eine gemeinsame Atemschutzübung mit dem THW stand auf dem Programm.

Anschaffungen wurden  nur im allernötigsten Umfang getätigt, man wartet auf den Neubau des Feuerwehrgerätehaus.

Hofmann bedankte sich beim  Bürgermeister und dem Stadtrat der Stadt Kolbermoor für die Unterstützung der Feuerwehr Pullach. Ein großes Dankeschön ging an die Gerätewarte der Feuerwehr Kolbermoor Hubert Schmid und Andreas Paukert  für die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit, besonders hervorzuheben ist das gute Verhältnis zwischen den Feuerwehren Pullach und Kolbermoor. Sein Dank gilt auch der Inspektion für die angebotenen Informations- und Ausbildungsmöglichkeiten und nicht zuletzt dankte er seiner Mannschaft für Ihre stete Übungs- und Einsatzbereitschaft.

 

 

 

Melanie Tschiche berichtete von zahlreichen Ausbildungen und Übungen die sie im vergangenen Jahr mit Ihrer Jugendfeuerwehrmannschaft absolvierte, einschließlich  des erfolgreich bestandenen Wissenstests. Große Sorgen bereitet ihr der fehlende Nachwuchs. Noch in diesem Jahr wechseln drei der sechs Jugendfeuerwehrmänner  mit Vollendung  des 18. Lebensjahrs in die aktive Mannschaft. Neuzugänge sind noch nicht zu verbuchen. Sie appellierte an die Anwesenden, sich bei Freunden und Nachbarn nach eventuellen Interessenten zu erkundigen. Mitmachen kann jeder ab dem Alter von 12 Jahren.

 

Schriftführer Hans Hirzinger ließ  die wichtigsten Ereignisse im vergangenen Vereinsjahr Revue passieren. Großer Andrang herrschte z. B. beim 1. Pullacher Familienfest, das von allen Ortsvereinen gemeinsam veranstaltet wurde.

 

Kassier Michael Fritz konnte für Vereinsjahr 2018 von einem äußerst  positivem Kassenergebnis berichten. Besonders erfreulich waren die Spenden von Privatpersonen und Geschäftsleuten aus Pullach und Kolbermoor. Die Freiwillige Feuerwehr Pullach bedankt sich nochmals recht herzlich bei allen Spendern.

 

Die Überprüfung der Vereinskasse durch die beiden Revisoren ergab wie immer eine erstklassige Buchführung. Somit konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden.

 

 

Es folgten die Neuwahlen. Hier zeigte sich, daß die Mannschaft geschlossen hinter Ihrer Führung steht. Die Beiden Kommandanten Josef Hofmann und sein Stellvertreter Ernst Langer wurden einstimmig wiedergewählt.

Auch der neugewählte 2. Vorstand Daniel Schillinger bzw. Dominik Tutschka als Beisitzer konnten sich über ein einstimmiges Ergebnis freuen. 

Daniel Schillinger folgt dem scheidenden Georg Wagenstaller, der sich nach jahrzehntelanger, engagierte Mitarbeit aus der Vorstandschaft zurückzieht.

 

Für seine 60jährige Vereinszugehörigkeit wurde Lorenz Schatzeder  geehrt. Die Urkunde für 25-Jährige Mitgliedschaft bekamen Wolfgang Zagst, Fritz Ederer und Helmut Ester überreicht.

 

Der langesehnte Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Pullach rückt in greifbare Nähe berichtete der 1. Bürgermeister der Stadt Kolbermoor Peter Kloo in seiner Ansprache. Wenn alles wie erwartet verläuft kann bereits im Herbst mit den Ausschreibungen begonnen werden.

Der Beginn der Bauarbeiten wäre dann Frühjahr 2019.

 

Kreisbrandrat Richard Schrank berichtete von der erfolgreich abgeschlossenen Einführung des Digitalfunks. Die Umsetzung der digitalen Alarmierung dauere jedoch noch bis ca. ins Jahr 2022-2023.

Schrank erläuterte zahlreiche Ausbildungsmaßnahmen, die für 2018 geplant sind. Auch er bedankte sich bei der Stadt Kolbermoor, die in Feuerwehrangelegenheiten immer sehr aufgeschlossen sei und gratulierte den Neu- und Wiedergewählten zu den eindeutigen Ergebnissen.

Diese seien so nicht selbstverständlich.

 

Franz Wudy, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kolbermoor lobte in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren. Eine gemeinsame Übung sei bereits  im April geplant.

Grüße aus Tirol überbrachte Kommandant Andreas Acherer, der mit einer Delegation der befreundeten Feuerwehr aus Bruckhäusl angereist war.

Auch er gratulierte den Gewählten und wünschte den beiden Nachgerückten eine gute Zusammenarbeit mit der bestehenden Vorstandschaft.

Um ca. 22 Uhr beendete Vorstand Sepp Feuersinger die 130. Jahreshauptversammlung mit den Worten „Gott zur Ehr´, den Nächsten zur Wehr“